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Service > Publikationen > Positionspapiere > Verkehr ’45 – Unterhalt und Erneuerung vor Ausbau

Verkehr ’45 – Unterhalt und Erneuerung vor Ausbau

Im Positionspapier «Verkehr ’45 – Unterhalt und Erneuerung vor Ausbau» zeigt der VöV auf, was es braucht, damit die Eisenbahninfrastruktur der Schweiz weiterhin gut im Schuss gehalten werden kann. Und das ÖV-Angebot so ausgebaut werden kann, dass es der ÖV-Kundschaft einen konkreten Nutzen bringt.

Die Position im Überblick:

  1. Unterhalt und Erneuerung vor Ausbau: Dieser gesetzlich festgelegte Grundsatz darf kein Lippenbekenntnis sein, sondern ist bei der Mittelallokation in Zukunft auch umzusetzen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Mittelbedarf für Unterhalt und Erneuerung wegen den getätigten Ausbauten und dem Mehrverkehr in den kommenden Jahren substanziell zunimmt.
  2. Erst eine gut unterhaltene und den Kundenbedürfnissen angepasste Schieneninfrastruktur gewährleistet einen zuverlässigen Verkehr und pünktliche Züge. Sie bildet die Basis für den Nutzen zukünftiger Ausbauten. Davon profitiert die ganze Schweiz.
  3. Die Bahninfrastrukturunternehmen sind fähig und darauf vorbereitet, die für Unterhalt und Erneuerung der Schieneninfrastruktur benötigten Mehr­Mittel auch effektiv zu verbauen.
  4. Weil die Mittel des Bahninfrastrukturfonds (BIF) begrenzt sind, nimmt das Potenzial an möglichen Ausbauten bei steigenden Unterhalts­ und Erneuerungsaufwendungen ab.
  5. Trotz des wachsenden Unterhalts­ und Erneuerungsbedarfs ist es zwingend, dass der öV kontinuierlich und angebotsbezogen ausgebaut wird, um die Nachfrageentwicklung aufzufangen und zur Steigerung des ÖV­Anteils am Gesamtverkehr beizutragen.
  6. Damit der Bahninfrastrukturfonds auch in Zukunft über genügend Mittel für Unterhalt und Erneuerung sowie Ausbau verfügt, braucht es eine adäquate Zusatz-Alimentierung des BIF in Form einer Verlängerung des aktuell befristeten MWST-Promilles sowie einer weiteren nachhaltigen Finanzierungsquelle (z.B. Verlängerung des zweckgebundenen Mineralölsteueranteils, evtl. Beiträge der Kantone an Ausbauprojekte).
  7. Der VöV anerkennt und würdigt positiv, dass der Bundesrat bereit ist, dem Parlament eine Vorlage betreffend Zusatzalimentierung des BIF zu unterbreiten.
  8. Die ÖV­Branche ist bereit und bereits aktiv, einen Beitrag zur Kostenersparnis zu leisten. Einerseits steigern die Bahnen ihre Effizienz und andererseits strebt der VöV mit dem BAV zusammen an, bei den Normen und Branchenvorgaben eine Vereinfachung und eine pragmatischere Anwendung zu erreichen.
  9. Der grosse Unterschied bei der Finanzierung von Agglomerationsverkehrsprojekten (finanziert aus dem Nationalstrassen­ und Agglomerationsverkehrsfonds, NAF) und BIF­Projekten ist zu reduzieren, damit der Bau von Tramlinien und -verlängerungen oder metroähnlichen Systemen im Vergleich zu S­Bahnen attraktiver wird. Zu prüfen ist auch eine Mitfinanzierung des Bundes an Infrastrukturprojekte des Strassen­ÖV (z.B. Ladevorrichtungen, Busdepots).
Foto Ausbauschritt Broschüre

24 Seiten, Format A5, geheftet
April 2026

Download

Positionspapier «Verkehr ’45 – Unterhalt und Erneuerung vor Ausbau» (PDF)