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Bernmobil Tram

Rückblick auf die Tagung Behindertengleichstellung im öffentlichen Verkehr

Die Partner haben drei verschiedene Instrumente geschaffen, welche an der Tagung vorgestellt wurden:

Planungshilfe VöV für die Umsetzung des BehiG bei Bahnhöfen

Der VöV hat die «Planungshilfe Interessenabwägung BehiG» erarbeitet. Diese Planungshilfe definiert ein einheitliches Vorgehen für die Interessenabwägung bei Anpassungen von Bahnhöfen. Mit ihr können die Infrastrukturbetreiber (ISB) Kosten-Nutzenverhältnisse verschiedener Umsetzungsvarianten vergleichen. An der Fachtagung wurden Anwendung und Funktionsweise der Planungshilfe Interessenabwägung BehiG vorgestellt.
Mehr Informationen finden Sie hier.

Arbeitshilfe des Kantons Bern für die Beurteilung der Verhältnismässigkeit von hindernisfreien Bushaltestellen

Für die Umsetzung des BEHIG bei den Bundhaltestellen sind die Infrastrukturbetreiber, also Gemeinden und Kantone verantwortlich. Der Kanton Bern hat eine Arbeitshilfe erarbeitet, welche es erlaubt, die Verhältnismässigkeit bei der Umsetzung des BehiG für Bushaltestellen zu beurteilen. Im Rahmen der Tagung erhielt der Kanton Bern die Gelegenheit, seine Arbeitshilfe vorzustellen. Einige Aspekte wurden in der anschliessenden Diskussion – insbesondere von Vertretern von Inclusion Handicap – kritisch beurteilt.
Die Arbeitshilfe ist verfügbar.

Interkantonale Wissensplattform

Die Konferenz der Kantonsingenieure (KIK) hat im Auftrag der Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz (BPUK) eine sogenannte BehiG-Wissensplattform eingerichtet. Die Plattform soll den Kantonen (und bald auch den Gemeinden) den Austausch von best practice bei der Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes ermöglichen.
 
Mehr Informationen zur Wissensplattform finden Sie hier (Anmeldung ist erforderlich).