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Service > E-Newsletter > eVoyage > 2-2021 > «Berufsbildung im öV 2022+»: Ausbildung im neuen Profil ab Lehrbeginn 2022 möglich

«Berufsbildung im öV 2022+»: Ausbildung im neuen Profil ab Lehrbeginn 2022 möglich

Seit zwei Jahren laufen die umfangreichen Revisionsarbeiten zum «Berufsbildung im öV 2022+», mit denen die Ausbildung des öV-Nachwuchses im betrieblichen Bereich auf die Zukunft ausgerichtet wird. Die Grundlagenarbeiten konnten termingerecht abgeschlossen werden. Dies bedeutet:  Auf Lehrbeginn im August 2022 können Lehrstellen für die Ausbildung von Fachleuten öV und Detailhandelsfachleute öV nach neuem Profil ausgeschrieben werden.

Die Umsetzungsarbeiten dazu haben bereits begonnen. Sie werden im Auftrag des VöV durch das Eidg. Hochschulinstitut EHB unter Mitarbeit von login Berufsbildung AG sowie von Fachexperten und Praktikerinnen aus der Branche ausgeführt.
Zu den anstehenden Arbeiten gehört die Erstellung von Ausbildungsprogrammen und die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien, die als elektronische Lernmedien erstellt werden. Ab Herbst 2021 erfolgen Informations- und Ausbildungsveranstaltungen für die Berufsbildungsverantwortlichen und Lehrpersonen in den Betrieben, der Berufsfachschule und den überbetrieblichen Kursen.

Revidiertes Profil Fachleute öV: Nachwuchssicherung auch in kleineren TU

Die Ausbildung in den zentralen betrieblichen Tätigkeiten Planen, Lenken und Überwachen des öffentlichen Verkehrs wird erweitert und verstärkt. Mit dem neuen Profil werden GeneralistInnen für die Arbeit hinter den Kulissen des öV ausgebildet. Diese Arbeit ist zentral für das Funktionieren des Systems öV Schweiz. Die LehrabgängerInnen werden zu den  gefragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen, denen auch in Zukunft verschiedene Laufbahnen und Spezialisierungen in der Welt des öffentlichen Verkehrs offenstehen werden. Der neue Bildungsplan ermöglicht es zudem auch kleineren Transportunternehmungen, Lernende als Nachwuchs im eigenen Betrieb auszubilden. Neben der bewährten betrieblichen Qualifizierung von Erwachsenen ist es damit möglich, auch auf dem Kanal der Berufslehre Nachwuchs auszubilden.

Revidiertes Profil Detailhandelsfachleute öV: Die Ausbildung trägt der steigenden Bedeutung der Orientierung an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden des öV Schweiz Rechnung – und sie erfährt eine Erweiterung des Einsatzgebietes. Neu ist es möglich, im Rahmen des Detailhandels öV auch die Beratung und Begleitung von Fahrgästen auf dem Zug zu erlernen. Die Zugbegleitung, die bisher Teil der Grundbildung Fachfrau/Fachmann öV war, zieht hierhin. Das Berufsbild des Kondukteurs, respektive der Zugbegleiterin, ist in Veränderung begriffen. Anstelle der Begleitung der Züge und der Kontrolle der Billette steht heute viel stärker die Begleitung und Beratung der Fahrgäste im Vordergrund. Aus diesem Grund heisst dieser Beruf bei Bahnen heute auch Kundenbegleiter oder Reisebegleiterin.
Weiterhin werden Lernende im Detailhandel auch eine Ausbildung in der stationären Beratung und Verkauf an einem Schalter oder Reisezentrum eines grösseren Bahnhofes oder eines städtischen Verkehrsbetriebs, eines Verkehrsverbundes oder in einem Contact Center absolvieren können.
Damit soll qualifizierter Nachwuchs für die direkte Beratung und Begleitung der Fahrgäste und Kundinnen und Kunden an verschiedenen Orten, über verschiedene Kanäle und entlang der ganzen Reise- und Transportkette hinweg von Haustür zu Haustür gesichert werden.

Weitere Informationen auf der Website des VöV

Auf der Website VöV (voev.ch/Bildung im öV/ Laufende Bildungsprojekte) finden interessierte Betriebe und Berufsbildungsverantwortliche ausführlichere Informationen, Dokumente und weiterführende Links zu den Revisionen und den Veränderungen auf Lehrbeginn 2022 in den beiden beruflichen Grundbildungen Fachleute öV und Detailhandelsfachleute öV.


Kontakt: Kathrin Schafroth; kathrin.schafroth@voev.ch