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Service > E-Newsletter > eVoyage > 2-2018 > Der VöV äufnet einen Forschungs- und Entwicklungsfonds

Der VöV äufnet einen Forschungs- und Entwicklungsfonds

Die erforderlichen Mittel für ein Forschungsprojekt kommen in aller Regel zu einem Grossteil von Dritten (zum Beispiel von einem Fonds des Bundes). Trotzdem braucht es immer auch Eigenmittel der Branche, weil zum Beispiel ein Bundes-Fonds nie 100 Prozent an ein Projekt bezahlt. Deshalb braucht die öV-Branche einen Fonds wie den «FEF». Er soll grundsätzlich für alle Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Branche bereit stehen.

Klar ist aber: Die Finanzierung solcher Projekte durch den FEF soll immer subsidiär sein, zuerst müssen mögliche andere Finanzierungsgefässe geprüft werden. Zudem soll der FEF nur dann Beiträge ausrichten, wenn keine andere Finanzierung gefunden werden kann.

Den Schwerpunkt bilden dabei technische Themen. Als Projektideen wurden etwa «Wirtschaftliche, optimale Einsatzdauer von Bussen» oder «Erhöhung der Sicherheit auf stark frequentierten Bahnübergängen» genannt. Und: Freigegebene Projekte müssen immer mehreren VöV-Mitgliedern nützlich sein. Zudem ist auf die fachliche Ausgewogenheit der bewilligten Projekte zu achten.

Die Finanzierung soll über eine Änderung des Beitragsreglementes an der VöV-GV 2018 erfolgen: Der Jahresbeitrag soll maximal CHF 200‘000 betragen. Die Summe der Fondseinlage soll im Rahmen des Budgetprozesses festgelegt und proportional zu den ordentlichen Mitgliederbeiträgen auf die ordentlichen Mitglieder aufgeteilt werden. Der Fonds wird vorerst auf vier Jahre befristet.