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Deshalb ist der VöV gegen sogenannten «Gratis-öV»

Der öV Schweiz verursacht jährliche Kosten von über 13 Milliarden Franken. Rund 50 Prozent dieser Kosten werden momentan durch die Kundschaft beziehungsweise durch die Verkehrserträge der Transportunternehmen finanziert. Die öffentliche Hand (Bund, Kantone und Gemeinden) übernimmt die anderen 50 Prozent der Kosten. Das sind die VöV-Argumente gegen einen Gratis-öV.

Die öV-Branche weiss um die Wichtigkeit ihrer Rolle im Thema Nachhaltigkeit und bietet bereits preislich vorteilhafte Abonnemente und Billette wie die Sparbillette, das Halbtax oder das GA an. Eine Studie der LITRA kam 2018 zum Schluss, dass der öV in der Schweiz ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis bietet und er im europäischen Vergleich eine hohe Qualität aufweist. Dennoch gibt es in der Schweiz Initiativen, die kostenlosen öffentlichen Verkehr als eine Massnahme zur Steigerung des öV-Anteils mit dem Ziel einer klimafreundlicheren Mobilität sehen.

In der Schweiz gab es bereits mehrere Versuche für Gratis-öV: 1972 in Basel, 2004 in Le Locle, 2008 in Genf, 2010 in Glarus und 2012 für junge Menschen bis 25 in St. Gallen (SwissInfo, 2020). Aktuell gibt es unter anderem in mehreren Städten Initiativen mit unterschiedlichen Entwicklungsständen.

Der VöV spricht sich dezidiert gegen diese Initiativen aus. Hier finden Sie das Argumentarium von VöV und Alliance SwissPass, in dem die beiden Verbände die Nachteile eines «Gratis-öV» darlegen.