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Sichere Finanzierung dank dem BIF

Die Finanzierung der Bahninfrastruktur ist mit FABI einfacher und übersichtlicher geworden, denn die Kosten für Substanzerhalt, Betrieb und Ausbau werden neu aus einem einzigen Fonds finanziert, dem neuen  Bahninfrastruktur-Fonds (BIF). Aus dem BIF werden sowohl die Bahninfrastruktur der SBB als auch der Privatbahnen finanziert. Ausgenommen sind Anlagen im Ortsverkehr (Trams).
 
Der BIF umfasst neu alle finanziellen Mittel, die in die Bahninfrastruktur fliessen.
Der Fonds wird gespeist aus:

  • den bisherigen Finanzierungsquellen des FinöV-Fonds (Anteile von LSVA [max 2/3], Mineralöl- und Mehrwertsteuer).
  • der Bundeskasse: diejenigen Mittel, die bisher für den Substanzerhalt und den Betrieb der Eisenbahn-Infrastruktur von SBB und Privatbahnen eingesetzt wurden.
  • drei neuen Finanzquellen:
    • einem Beitrag der Kantone
    • einem zusätzlichen Mehrwertsteuer-Promille (befristet bis 2030) sowie
    • Gelder aus der direkten Bundessteuer, die aus der Begrenzung des Fahrkostenabzugs für Unselbständige auf 3000 Franken stammen 

Der BIF ist am 1. Januar 2016  in Kraft getreten.
 
Die öV-Kunden tragen über eine Erhöhung der Trassenpreise von jährlich 300 Mio. Franken (Nutzerfinanzierung) indirekt mit, dass der Aufwand für die öffentliche Hand zur Finanzierung der Bahninfrastruktur um diesen Betrag entlastet werden kann. Die erhöhten Trassenpreise fliessen direkt zu den Bahninfrastrukturbetreiber.

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