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Unsere Themen > Energie > Energieplattform > Förderprogramme

Förderprogramme

Um die Transportunternehmen bei der Suche nach Lösungen und der Umsetzung von Projekten zur Steigerung der Energieeffizienz, dem Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe und den Ausbau der erneuerbaren Energien zu unterstützen, stehen verschiedene Fonds und Unterstützungsprogramme zur Verfügung.

Diese Seite bietet einen Überblick über verschiedene Fonds und Unterstützungsprogramme. 

Für Massnahme im Bereich Gebäude / Immobilien, möchten wir Sie auf folgende Webseite aufmerksam machen.


Programm ESöV

Im Rahmen des Programms ESöV 2050 unterstützt das BAV Forschung- und Entwicklungsprojekte sowie Pilotprojekte, die mithelfen die Ziele des ESöV 2050 zu erreichen.
Auch Innovationen, welche die Energieeffizienz des Betriebs, der Infrastruktur und der Fahrzeuge verbessern oder zur Produktion von erneuerbarer Energie beitragen, können durch das Programm finanziell unterstützt werden. Zudem unterstützt das BAV auch das Verbreiten von Methoden, Wissen und guter Praxis zur Energieeffizienz und zu erneuerbaren Energien im öV.

Zweimal jährlich können beim BAV Projekte eingereicht werden. 

Folgende Projekte können durch das Programm unterstützt werden:

  • Forschung- und Innovationsprojekte
  • Pilotprojekte/Projektanlagen und Feldversuche
  • Projekte zur Förderung und Verbreitung von Best-Practice-Beispiele
  • Projekte zur Schaffung und zur Verbreitung von Wissen
  • Projekte zur Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle

Eine Liste der verschiedenen bereits unterstützten Projekte ist auf der BAV-Webseite zu finden.

Nächster Ausschreibungstermin: BAV-Webseite

Weitere Informationen betreffend das Programm ESöV finden Sie auf der Webseite des BAV.
Kontaktperson: Herr Stephan Husen (+41 58 463 03 68), Programmleiter ESöV 2050 a.i.



 

Pro Kilowatt Programm

ProKilowatt, das Förderprogramm des Bundesamtes für Energie (BFE), unterstützt Programme und Projekte, die zu einem sparsameren Stromverbrauch im Industrie- und Dienstleistungsbereich sowie in Haushalten beitragen. Es werden Massnahmen unterstützt, bei denen eine bereits existierende Anlage ersetzt oder ein Neubau mit aussenordentlichen Effizienzgewinn realisiert wird.

Die Förderbeiträge werden über ein wettbewerbliches Ausschreibungsverfahren vergeben. Die Projekte resp. Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis werden unterstützt. Der Förderbeitrag, der bis zu 30% der Investitionskosten betragen kann, soll Anreize setzen, bestehende Anlagen zu erneuern und in hocheffiziente Technologien zu investieren. Gefördert wird vor allem in den Bereichen Beleuchtungen, Klima- und Kälte, Lüftungs- und Maschinenanlagen, Rechenzentren, Pumpen, elektrische Motoren sowie Geräte, usw.

Damit eine Massnahme Projekt förderfähig ist, muss sie:

  • den Stromverbrauch von Geräten, Anlagen, Fahrzeugen oder Gebäuden senken
  • in der Schweiz umgesetzt werden
  • eine oder mehrere bestehende Installationen ersetzen oder optimieren
  • noch nicht umgesetzt worden sein. Die Umsetzung des Projektes (u.a. Auftragserteilung, Materialbestellung) darf erst nach dem Zuschlagsentscheid von ProKilowatt beginnen.
  • eine Paybackzeit von mehr als 4 Jahren aufweisen

Anträge können nur während dem offenen Eingabefenster eingereicht werden. Die Eingabefenster werden auf der Webseite des BFE regelmässig aktualisiert. 

Weitere Informationen zu ProKilowatt sowie Beispiele von unterstützten Projekten finden Sie auf der Webseite des BFE.
 

Förderprogramm ÖVE von Energie Zukunft Schweiz

ProKilowatt unter der Leitung des Bundesamtes für Energie (BFE) fördert Stromeffizienzmassnahmen finanziell. Die ProKilowatt-Förderprogramme werden von externen Trägerschaften (z.B EnergieZukunftSchweiz) begleitet und beim BFE eingereicht. Das Förderprogramm ÖVE von Energie Zukunft Schweiz fördert Stromeffizienzprojekte im öffentlichen Verkehr.  Die Unterstützungsbeiträge im Rahmen von ProKilowatt richten sich vor allem an den Schienentransport und an die Bergbahnen.

Der Fokus dieses Programms liegt bei folgenden Massnahmen:

Energieeffizienzmassnahmen am Rollmaterial

  • Bedarfsabhängige Lüftung
  • Automatischer Schlummerbetrieb
  • Verringerung Druckluftverbrauch im Schlummerbetrieb
  • Effiziente LED-Beleuchtung

Energieeffizienzmassnahmen an der Infrastruktur

  • Witterungsabhängige, automatische Steuerung von Weichenheizungen
  • Automatische, witterungsabhängige Steuerung der Frostschutzheizung in Wasserverteilungsschächten (Beschneiungsinfrastruktur Bergbahnen).

​Weitere Informationen bezüglich «ÖVE - Stromeffizienzprogramm für den Schweizer öV» finden Sie unter: www.ezs.ch/oeve



 

Pilot- und Demonstrationsprogramm

Das Pilot- und Demonstrationsprogramm  (P+D-Programm) des Bundesamts für Energie (BFE) unterstützt die anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung und Erprobung innovativer Technologien, Lösungen und Ansätzen im Bereich Energieeffizienz, Energieübertragung, Energiespeicherung und Nutzung von erneuerbaren Energien. Als Bindeglied zwischen Forschung und Markteinführung strebt das P+D-Programm an, den Entwicklungsstand neuer Technologien zu erhöhen, um sie letzten Endes zur Marktreife zu bringen.

Unterscheidung zwischen Pilot-, Demonstrations- und Leuchtturmprogrammen (technologische Reife):

  • Pilotprojekte befinden sich in einer früheren Phase der Entwicklung und zeichnen sich durch ein hohes technisches und finanzielles Risiko aus. Sie dienen typischerweise dazu, die technische Machbarkeit zu erproben und neue, bisher unbekannte Erkenntnisse über den Umgang mit einer Technologie zu gewinnen. Pilotprogramme werden häufig in reduzierter Form umgesetzt, um die wissenschaftliche, wirtschaftliche und technische Machbarkeit zu prüfen.
  • Demonstrationsprojekte sind bereits ausgereifter als Pilotprojekte und dienen der Markterprobung. Sie werden deshalb im Massstab 1:1 realisiert. Sie ermöglichen eine vertiefte Untersuchung der Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit sowie gesellschaftlicher und regulatorischer Aspekte.  Diese Phase liefert insbesondere zahlreiche Erkenntnisse zur Marktfähigkeit und der Systemeinbindung. 

Damit ein Projekt im Rahmen des Pilot- und Demonstrationsprogramms des BFE gefördert werden kann, muss es mehreren Anforderungen entsprechen.

Die wichtigsten Kriterien für eine Förderung durch das P+D-Programm sind:

  • das Projekt ist innovativ
  • das Projekt hat ein grosses energetisches Potenzial
  • das Projekt hat ein substantielles Anwendungspotenzial (realistische Umsetzungsansätze, Multiplikationspotenzial etc.) und ist von Interesse für die Öffentlichkeit

Der maximale Förderbetrag entspricht 40 Prozent der nicht-amortisierbaren Mehrkosten des Projekt.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden sie beim BFE.



 

MyClimate

Förderprogramm für Elektro- und Hybridbusse in der Schweiz

Die Stiftung myclimate bietet das Förderprogramm für Elektro- und Hybridbusse an, dass den Einsatz von alternativen Antriebstechnologien auf Schweizer Strassen unterstützt. Das Programm richtet sich insbesondere an Unternehmen des öffentlichen Verkehrs, die sich bei der Erneuerung ihrer Busflotte für Elektro- oder Wasserstoffbusse anstelle von Bussen mit Verbrennungsmotoren entscheiden. Für die Anschaffung eines Elektrobusses können über einen Zeitraum von 7 Jahren Zuschüsse von bis zu 140'000 CHF gewährt werden.

Alle Informationen zu diesem Programm finden Sie unter Förderprogramm für Elektro- und Hybridbusse in der Schweiz



 

Vorbild Energie und Klima

Die Initiative Vorbild Energie und Klima (VEK) ist eine Massnahme der Energiestrategie 2050. Sie richtet sich an Schweizer Anbieter von öffentlich relevanten Dienstleistungen sowie an institutionelle Investoren, die im Bereich Energie und Klima innovativ und vorbildlich handeln wollen. Momentan läuft die zweite Phase des Projekts (bis 2030). Die momentan 20 engagierten Akteure haben sich zum Ziel gesetzt, die Energieeffizienz weiter zu steigern, auf erneuerbare Energien umzusteigen und die ökologische Stromproduktion auszubauen. Die Akteure verfolgen individuell formulierte Ziele für die Energieeffizienz, die ökologische Stromproduktion, erneuerbare Wärme und Kälte sowie erneuerbare Treibstoffe. Der Anteil an erneuerbarem Strom soll grundsätzlich bei allen bis spätestens 2026 100 % betragen. Zur Erreichung dieser Ziele setzen diese Akteure 15 gemeinsame und mehrere individuelle Massnahmen um.

Da es sich um ein Energieprogramm für Bundesbetriebe handelt, steht die Förderung nicht allen Transportunternehmen zur Verfügung. Bis heute haben nur die Post (PostAuto), die SBB und die BLS die Absichtserklärung unterzeichnet.

Weitere Informationen zu diesem Beispiel finden Sie unter: vorbild-energie-klima.admin