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Medien > Der Schienenpersonenverkehr ist weiter unter Druck

Der Schienenpersonenverkehr ist weiter unter Druck

15.2.2022 | Der Personenverkehr auf der Schiene wurde zum Ende des letzten Jahres weiterhin durch die Corona-Pandemie gebremst. Das zeigen die jüngsten Daten zum vierten Quartal 2021. Nicht betroffen ist der Schienengüterverkehr: Hier hält das Wachstum an, die beförderten Mengen übertreffen das Vorkrisen-Niveau ein weiteres Mal.

Der Personenverkehr auf der Schiene wurde zum Ende des letzten Jahres weiterhin durch die Corona-Pandemie gebremst. Das zeigen die jüngsten Daten zum vierten Quartal 2021. Nicht betroffen ist der Schienengüterverkehr: Hier hält das Wachstum an, die beförderten Mengen übertreffen das Vorkrisen-Niveau ein weiteres Mal.

Die Nachfrage im Schienenpersonenverkehr verharrt bei einem Minus von rund einem Viertel gegenüber der Zeit vor Covid-19. Gegenüber dem Vergleichsquartal 2019 beträgt der Rückgang im letzten Quartal 2021 noch -23,1 Prozent, die Nachfrage erreichte 4,21 Milliarden Personenkilometer. Dies ist eine leichte Verbesserung gegenüber dem letzten Reporting, als der Rückgang gegenüber dem dritten Quartal 2019 noch -26,4 Prozent betrug. Und im vierten Quartal 2020 betrug der Rückgang gegenüber dem dritten Quartal 2019 sogar -44 %. Damit erholt sich die Nachfrage in der Bahn langsam, aber stetig vom Corona-bedingten Einbruch.

Gänzlich vom Einbruch erholt hat sich der Schienengüterverkehr. Mehr noch, das Vorkrisenniveau wurde erneut übertroffen. Gegenüber dem vierten Quartal 2019 stieg die Transportleistung im Schienengüterverkehr um 6,9% und gegenüber dem vierten Quartal 2020 um 5,5% auf nunmehr 3,14 Milliarden Nettotonnenkilometer. Ein Blick in die Vorjahre zeigt: Seit 2014 war die Transportleistung zum Jahresende noch nie so hoch. Damit setzt sich der Trend der Vorquartale fort, in denen der Schienengüterverkehr die Zahlen von 2019 übertraf.

Auch die nachgefragten Trassenkilometer für den Personen- und Güterverkehr auf der Bahn sind weiter angestiegen (+3,9% gegenüber dem Vorjahresquartal). Sie erreichen sogar über alle Quartale gesehen mit 51,8 Millionen einen neuen Höchstwert seit 2014. Die Zunahme betrifft sowohl den Personen- wie den Güterverkehr. Beim Schienengüterverkehr ist die Transportleistung wiederum stärker gestiegen als die Menge der nachgefragten Trassen, was auf schwerere Züge und somit eine gestiegene Effizienz hindeutet.

Ausblick

Im Personenverkehr besteht Grund zur Zuversicht, dass sich die Nachfrage in den kommenden Wochen und Monaten erholen wird. Die Aufhebung der Home-Office-Pflicht dürfte der Nachfrage im ersten Quartal 2022 einen Schub geben. Der Schienengüterverkehr ist aktuell Gegenstand politischer Debatten: Der Nationalrat berät im Frühling den Verlagerungsbericht und die Ausrichtung der Verlagerungspolitik. Es besteht ein breiter Konsens, dass der Bund seine Bemühungen für die Verlagerung des alpenquerenden Schienengüterverkehrs verstärken muss, etwa mit der befristeten Fortführung der Rollenden Landstrasse und der gezielten klimafreundlichen Ausgestaltung der LSVA. Insbesondere soll mit den Ländern des Güterkorridors durch die Alpen über dringend notwendige Verbesserungen gesprochen werden. Die diversen Nadelöhre entlang des Korridors sind ein Grund, weshalb der kombinierte Verkehr durch die Alpen nicht noch bessere Zahlen vorzuweisen hat.

Tabellarische Übersicht


 
   
 

Für weitere Auskünfte

Roger Baumann, Kommunikation VöV  |  079 270 10 00

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Medienmitteilung (PDF)