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Medien > Rapperswil-Jona gewinnt den Schweizer Verkehrspreis FLUX

Rapperswil-Jona gewinnt den Schweizer Verkehrspreis FLUX

25.10.2021 | PostAuto, der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) verleihen der Stadt Rapperswil-Jona den wichtigen Verkehrspreis FLUX 2021. Einen Sonderpreis erhalten die Jungfraubahnen für ihr neues Grindelwald Terminal.

Mit dem FLUX wird seit 15 Jahren ein Schweizer Verkehrsknoten ausgezeichnet, der den Fahrgästen das Reisen möglichst angenehm macht, der aus betrieblicher Sicht überzeugt und in den letzten Jahren erneuert wurde. Die Jury aus neun Schweizer ÖV-Experten trifft ihre Auswahl jedes Jahr nach einem anderen Themenschwerpunkt. 2021 begutachtete sie 43 Verkehrsknoten, die dazu beitragen, dass der öV gegenüber dem Individualverkehr an Attraktivität gewinnt. Ausgezeichnet wird jeweils die Standortgemeinde. Den Mobilitätspreis FLUX 2021 kann die Stadt Rapperswil-Jona für den Neubau des öV-Knotens Jona entgegennehmen.

Mit der Vereinigung von Rapperswil und Jona im Jahr 2007 wurden die Weichen für eine gemeinsame städtebauliche Entwicklung gestellt. Der zwischen 2013 und 2015 erstellte neue Bahn- und Bushof bildet eine Scharnierfunktion zwischen den beiden ehemals autonomen Gemeinden. Der Verkehrsknoten Jona ist ein Meilenstein und ein Schlüsselprojekt bei der Förderung des öV und des Langsamverkehrs. Neben der Inbetriebnahme des neues Bahn- und Bushofs setzt sich die Stadt mit diversen Massnahmen aktiv dafür ein, dass mehr Menschen auf den öV umsteigen. Zum Beispiel, indem in der Region öV-Linien mit einem dichteren Fahrplan angeboten werden. Mit Imagekampagnen wurde die Bevölkerung auf diese attraktiven Dienstleistungen hingewiesen.

In der Endauswahl für den FLUX 2021 standen die Verkehrsknoten Jona (SG), Zürich-Altstetten (ZH), Flawil (SG) und Grindelwald Terminal (BE). Einen Sonderpreis erhalten dieses Jahr die Jungfraubahnen als Initiantin des Grindelwald Terminals. Die im Dezember 2019 eröffnete Station der Berner Oberland-Bahnen (BOB) bietet den Gästen einen idealen Startpunkt für ihre Ausflüge. In vier Minuten sind die Gäste mit dem öV von Grindelwald Dorf beim Terminal und umgekehrt. Die aus dem Unterland anreisenden Fahrgäste steigen dort direkt in die Bergbahnen um und gelangen deutlich schneller in die Jungfrau-Ski- und Wanderregion und zum Jungfraujoch. Der Zeitgewinn sowie die diversen Shoppingmöglichkeiten und Gastronomieangebote machen das Grindelwald Terminal und die Reise mit dem öffentlichen Verkehr deutlich attraktiver.

PostAuto, der Verkehrs-Club Schweiz (VCS) und der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) verleihen den FLUX zum 15. Mal. Die Preisverleihung fand am 25. Oktober 2021 im Rahmen der VöV-Tagung «Mobilität der Zukunft» statt.


 

Auskunft

Medienstelle PostAuto, 058 / 338 57 00, infomedia@postauto.ch
 

Downloads

Medienmitteilung (PDF)
Bahnhof Jona (Quelle: Daniel Gerber)
Grindelwald Terminal (Quelle: Philippe Gasser, CITEC SA)
Preisverleihung in Bern am 25.10.2021 (Quelle: FLUX)

Weitere Details und Jurybericht: www.flux.swiss


Die bisherigen FLUX-Preisträger

2007 Bahnhof Visp Qualität und Innovation für einen attraktiven öffentlichen Verkehr
2008 Bahnhof Baden Wirtschaftliche Entwicklungspotenziale
2009 Bahnhof Frauenfeld Inter- und Multimodalität, kombinierte Mobilität
2010 Bahnhof Horgen In der Nacht
2011 Bahnhof Renens Langsamverkehr und Bahnhof Wil
2012 Flughafen Zürich Kundeninformation
2013 Interlaken-Ost Hafenorte
2014 Scuol Bestes ÖV-System in einem Bergtourismusort
2015 Wallisellen Verkehrsknoten in Agglomerationen
2016 Delémont Mittelgrosse Verkehrsknoten
2017 Château-d’Oex Freizeitknoten mit Meterspur
2018 Papiermühle, Ittigen Meterspurknoten mit Pendlerfokus
2019 St.Gallen Einbindung in den städtischen Raum
2020 Fiesch Neue S-Bahn- und Regionalverkehrsknoten


Die FLUX-Jury

Präsident: Ueli Stückelberger (Verband öffentlicher Verkehr); Mitglieder: Anders Gautschi (Verkehrs-Club der Schweiz), Andreas Budliger (PostAuto), Christoph Niederberger (Schweizerischer Gemeindeverband), Paul Schneeberger (Schweizerischer Städteverband), Michael Bützer (LITRA), Philippe Gasser (Citec Ingénieurs Conseils SA), Remo Petri (Procap) und Michael Güller (Güller Güller architecture urbanism).