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Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

Das Staatsekretariat für Migration SEM hat vom Bundesrat den Auftrag erhalten, eine so genannte Integrationsvorlehre für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene per Sommer 2018 einzuführen. Mit dieser Integrationsvorlehre sollen Flüchtlinge mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit schnell und nachhaltig über den Weg der dualen Berufsbildung in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert werden.

Aufbau von Grundlagen für Gleisbau und Gebäudereinigung
Der VöV sieht hier eine grosse gesellschaftliche Verantwortung und unterstützt den Aufbau von Integrationsvorlehren im öffentlichen Verkehr.
Eine erste Umfrage bei den Transportunternehmen hat ein konkretes Potential an Praktikumsplätzen für einen Start im Sommer 2018 in den Berufen Gebäudereinigung (bzw. Fahrzeugreinigung) sowie Gleisbau ergeben.
Auf dieser Basis hat der VöV einen Auftrag an login erteilt, die fachlichen Grundlagen für die beiden Berufe Gleisbau und Gebäudereinigung in Zusammenarbeit mit Vereinigung Schweizerischer Gleisbauunternehmer und dem Verband Schweizer Reinigungs-Unternehmen Allpura zu entwickeln. Der Bund unterstützt diese Entwicklungsarbeit, und die Grundlagen werden allen interessierten Ausbildungsbetrieben in diesen Berufsfeldern zur Verfügung stehen.
Im August 2018 sollen Pilotklassen Gleisbau und Gebäudereinigung in der Deutschschweiz starten können.

Ausbildung
Die Integrationsvorlehre dauert 1 Jahr und soll aus einem schulischem Teil und einem ein Betriebseinsatz in einem Lehrbetrieb (von mind. 8 Wochen Dauer) bestehen. Vor dem Praktikumsstart werden die Flüchtlinge auf das Arbeitsleben in der Schweiz vorbereitet. Ziel der Integrationsvorlehre ist es, durch eine möglichst berufsspezifische Ausbildung, den anschliessenden Einstieg in eine Attestausbildung (EBA) oder eine berufliche Grundbildung mit Eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ zu ermöglichen.

Kontakt

Kathrin Schafroth, Projektleiterin Bildung, Tel. +41 31 359 22 62, kathrin.schafroth@voev.ch