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Tarifmassnahmen im öffentlichen Verkehr: Einigung zwischen dem VöV und dem Preisüberwacher

Die Anfang Mai kommunizierten Tariferhöhungen im öffentlichen Verkehr per Dezember 2011 sind vom Preisüberwacher nach Verhandlungen mit dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) grösstenteils akzeptiert worden. In der nun einvernehmlich abgeschlossenen Vereinbarung verzichtet der VöV auf die Erhöhung einiger Kategorien der Generalabonnemente 2. Klasse («Junior/Studierende«, «Senior» und «Lernende*»). Wie im Mai bekanntgegeben und somit unverändert bleiben die Preiserhöhungen bei den übrigen Pauschalfahrausweisen der 2. Klasse, namentlich des GA «Erwachsene»; sowie derjenigen der 1. Klasse. Aufschläge gibt es auch bei den Billetten und Tageskarten der 1. Klasse. Die durchschnittliche Preiserhöhung beträgt somit neu 1,2 statt der im Mai 2011 angekündigten 1,5 Prozent.

Das stets verbesserte Angebot führt neben höheren Einnahmen auch zu steigenden Kosten, die über Mehrerträge gedeckt werden müssen. Deshalb hat die Branche des öffentlichen Verkehrs im Mai beschlossen, die Preise einzelner Fahrausweise auf den 11. Dezember 2011 zu erhöhen. Der Preisüberwacher hat diese Massnahmen einer näheren Prüfung unterzogen. Die anschliessenden Verhandlungen mit dem VöV konnten gestern mit einer einvernehmlichen Regelung abgeschlossen werden. Wie bereits am 3. Mai 2011 kommuniziert bleiben die Preise für Billette der 2. Klasse unverändert. Dies gilt mit der Einigung mit dem Preisüberwacher auch für drei Generalabonnementskategorien der 2. Klasse: Die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs verzichten auf die geplante Erhöhung des GA Junior/Studierende, des GA Senior sowie des GA Lernende. Die Preise werden hingegen in jenen Bereichen erhöht, in denen der Kostendeckungsgrad ungenügend ist. Dies ist insbesondere bei den Pauschalfahrausweisen und beim Normaltarif der 1. Klasse der Fall.

Die mit dem Preisüberwacher getroffene Vereinbarung führt bei den Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zu Ertragsausfällen von rund 7,5 Millionen Franken. Diese Ausfälle stellen eine grosse Herausforderung dar. Damit die Leistungsfähigkeit des öV-Systems Schweiz erhalten bleibt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag an eine nachhaltige öV-Finanzierung leisten: Die Transportunternehmen selbst durch Effizienzgewinne, die öffentliche Hand und auch die Kundinnen und Kunden. Nur so lassen sich die steigenden Betriebskosten und die Investitionen in neues, leistungsfähiges Rollmaterial finanzieren.

* Spezielle Konditionen für Firmen, siehe http://www.sbb.ch/geschaeftsreisen/businesstravel/sortiment/das-generalabonnement/ga-fuer-lernende.html


Weitere Auskünfte:

Ueli Stückelberger, Direktor VöV, 031 359 23 35


Downloads


Medienmitteilung

MM_TaMa_2011_PUE_def_d.pdf (47.6 kB)

Regelwerk Technik Eisenbahn  

Imagebroschüre RTE

Imagebroschüre.pdf (656 kB)
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