|
Der Bundesrat hat heute das sogenannte Konsolidierungsprogramm veröffentlicht und darin verschiedene Vorschläge präsentiert, welche massive Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr haben. Zusammen mit sieben weiteren Behörden- und Verkehrsorganisationen hat auch der VöV klar gegen diese vorgelegten Absichten protestiert.
Dem gesamten Verkehrsbereich soll eine weit unterdurchschnittliche Wachstumsrate bis ins Jahr 2013 auferlegt werden, womit die notwendigen Investitions- und Betriebsmittel für den öffentlichen Verkehr nicht mehr vorhanden sein werden. Allein mit der Absicht, die Anforderungen an die Mindestnachfrage für die Abgeltungsberechtigung praktisch zu verdreifachen, wären nicht nur 170 Linien vor Ort betroffen, sondern die flächendeckende Versorgung als einer der wichtigsten Trümpfe des schweizerischen öV würde damit definitiv begraben.
Der VöV wird sich mit der heute gebildeten Allianz und mit weiteren Partnern und Aktionsplattformen vehement für eine Korrektur der unvernünftigen Bundesratsvorgaben einsetzen.
Lesen Sie hier die Medienmitteilung.
|