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Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO in Aussicht gestellte 2. Stufe der Massnahmen zur Stabilisierung der Konjunktur wird angesichts der anhaltenden Auswirkungen der Finanzmarktkrise immer notwendiger. Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) fordert deshalb vom SECO, einen massgeblichen Teil des vorgesehenen Betrags der 2. Stufe der Stabilisierungsmassnahmen für den öffentlichen Verkehr einzusetzen.
Der VöV fordert, dass ein massgeblicher Teil des Betrags für die Stabilisierungs-
massnahmen (2. Stufe) des SECO für den öffentlichen Verkehr eingesetzt wird. Denn diese Branche weist eine überaus hohe inländische Wertschöpfung auf: Die meisten Arbeitsplätze befinden sich in der Schweiz, die zuliefernde Industrie ist vor allem für den Bau der Infrastruktur und für die Lieferung von Triebzügen und Wagen bestens vorbereitet. Investitionen in den öffentlichen Verkehr sind von hoher Nachhaltigkeit und einem grossen Nutzen für die gesamte Bevölkerung.
Der öffentliche Verkehr befindet sich in einem erfreulichen Aufschwung, das belegen die Nachfragesteigerungen und sämtliche Kennzahlen. Der Aufschwung wird aber gebremst durch fehlende finanzielle Mittel. Die Investitionskredite für die SBB und die KTU reichen längst nicht mehr aus, gleichzeitig wären zahlreiche Projekte gerade auch im Nahverkehr zur Ausführung bereit. Das gilt beispielsweise auch für die Umsetzung des Behinderten-
gleichstellungsgesetzes.
Eine ausserordentliche Aufstockung dieser Kredite wäre ein geeigneter Beitrag an die Stabilisierungsmassnahmen der Konjunktur.
Weitere Auskünfte:
Peter Vollmer, Direktor VöV, 031 359 23 35 / 079 218 02 35
Roger Baumann, Kommunikation VöV, 031 359 23 15 / 079 270 10 00
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