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Gute Noten, aber dennoch Handlungsbedarf für die Infrastruktur bei den Privatbahnen
Der heute vom Bundesamt für Verkehr (BAV) veröffentlichte Bericht über den Zustand der Infrastruktur der Konzessionierten Transportunternehmungen (KTU) zeigt, dass die Bahnunternehmen zu ihrer Infrastruktur Sorge tragen. Die Substanzerhaltung und die Weiterentwicklung benötigen jedoch zwingend zusätzliche Mittel. Diesem Umstand muss die Politik Rechnung tragen.
Der VöV stellt mit Befriedigung fest, dass auf dem aus topographischen Gründen teilweise anspruchsvollen Netz der Privatbahnen der Zustand der Infrastruktur im Allgemeinen zwar gut ist, dennoch gerade in den Voralpen- und Alpenregionen dringende Massnahmen anstehen. Die Bahnunternehmen haben mit der Unterstützung von Bund und Kantonen zur Substanz (Gleise, Sicherungsanlagen, Brücken, Tunnels, Lawinenverbauungen u.a.m.) Sorge getragen und die Sicherheit der Kunden immer gewährleistet. Gezielte Erneuerungen insbesondere von Viadukten und Tunnels, aber auch zugunsten des notwendigen Kapazitätsausbaus und der Kundenorientierung (u.a. zur Erfüllung der Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes) werden in den kommenden Jahren jedoch unausweichlich sein.
Es ist nicht zu übersehen, dass mit dem 9. Rahmenkredit für die tatsächlich benötigten Investitionen weniger Geld zur Verfügung steht, als für eine langfristige Erhaltung und Entwicklung der Infrastruktur grundsätzlich nötig ist. Eine Vernachlässigung der Substanzerhaltung wirkt sich langfristig deutlich teurer aus als zeitgerechte Investitionen. Die Politik muss diesem Umstand bei der Ausgestaltung der zukünftigen Finanzierung Rechnung tragen.
Kontakt:
Renate Schoch, Kommunikation VöV, 031 359 23 17,
Peter Vollmer, Direktor VöV, 079 318 02 35
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