Home de fr Extranet Sitemap Kontakt drucken weiterempfehlen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Schweiz steigt um – der öffentliche Verkehr benötigt dringend und zwingend neue Mittel

Die Zuwachsraten im öffentlichen Verkehr der Schweiz übertreffen Jahr für Jahr auch kühne Prognosen. Doch der öV wird je länger desto mehr das Opfer seines eigenen Erfolgs: Kapazitätsengpässe belasten das Gesamtsystem «öV» immer stärker. Deshalb fordert der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) an seiner Generalversammlung in Lausanne zwingend und dringend zusätzliche Einnahmequellen und stellte gleichzeitig ein mögliches Finanzierungsmodell vor.

Der öffentliche Verkehr der Schweiz wächst jährlich mit Raten von deutlich über fünf Prozent und ist damit eine konkurrenzlose Erfolgsstory. Die enorme Nachfrageentwicklung in allen Bereichen sorgt aber je länger desto mehr zu Kapazitätsengpässen auf den Schienen, in Zügen, Bussen und Trams. Nicht nur im Agglomerationsverkehr, sondern auch im Fernverkehr, im regionalen und im touristischen Verkehr. «Damit der öffentliche Verkehr seine immer wichtiger werdenden Aufgaben auch wirklich erfüllen kann, braucht es auch die richtigen gesamtverkehrspolitischen Rahmenbedingungen und vor allem die dringend notwendigen Mittel für den Ausbau der Infrastruktur», forderte VöV-Direktor Peter Vollmer.

Weil schon seit längerem klar ist, dass die im FinöV zur Verfügung stehenden Mittel in den nächsten Jahren bei weitem nicht ausreichen, benötigt der öffentliche Verkehr dringend zusätzliche Mittel. Der VöV hat in einem «think tank» mit internen und externen Experten 15 mögliche Modelle entwickelt und diskutiert. Ein Modell stellte Peter Vollmer den Mitgliedern vor: «Mobility Pricing, bei dem sowohl der Individual- wie auch der öffentliche Verkehr eine Kilometerabgabe zu leisten hätten, könnte sich als zukunftstaugliche Finanzierung des Gesamtverkehrssystems heraus-kristallisieren“, sagte Vollmer.

Neben den fehlenden Mittel ortete VöV-Präsident Richard Kummrow in seiner Ansprache noch ein ganz anderes Problem: Die vielfältigen Verfahren, denen sich Transportunternehmen ausgesetzt sehen, werden immer komplexer, ihre Behandlung immer schwerfälliger und langatmiger. «Unsere Devise Branchenlösung statt Behördenlösung ist je länger desto mehr in Gefahr», sagte Kummrow. Dabei erwähnte er neben der geplanten Bundesanstalt „Trassenvergabestelle“ unter anderem ebenfalls die immer unübersichtlichere Finanzierung des öffentlichen Verkehrs.

Den Aspekt «Umsteigen» aus weltweiter Sicht legte Alain Flausch, der im Juni 2009 gewählte Präsident des Branchenverbandes «Union internationale des transports publics» (UITP) dar: Sein erklärtes Ziel es ist, den weltweiten Marktanteil des öffentlichen Verkehrs in den nächsten 15 Jahren zu verdoppeln.


Weitere Auskünfte:
Peter Vollmer, Direktor VöV 031 359 23 35 / 079 318 02 35
Roger Baumann, Kommunikation VöV, 031 359 23 15 / 079 270 10 00

Downloads

Medienmitteilung_GV_09_D.pdf (27.4 kB)

öV Manager/in 

Vorbereitungskurs Höhere Fachprüfung Dipl. Manager/in öV 2010 - 2012

Am 22. Oktober 2010 startet der nächste Vorbereitungs- kurs. Informationen und Anmeldeunterlagen finden Sie hier.

Regelwerk Technik Eisenbahn  

Klicken Sie hier für weitere Informationen zum RTE.
Impressum · Disclaimer
Verband öffentlicher Verkehr, Dählhölzliweg 12, 3000 Bern 6, Tel. +41 31 359 23 23, info@voev.ch
powered by foresite CMS