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Der Verband öffentlicher Verkehr zeigt in seiner neusten Schrift «Mobilitätsszenarien für die Schweiz 2030: Visionen – Chancen – Finanzierung» Wege und Modelle, was das Jahrhundertprojekt «Bahn 2030» leisten muss und wie es finanziert werden kann. Die Visionen von neun Verkehrsexperten, 14 Finanzierungsmodelle sowie ein in dieser Art einmaliges Finanzfluss-Diagramm des öffentlichen Verkehrs dienen nicht nur der Politik als eigentlicher Kompass.
Am 23. März hat der Bundesrat die Grundlagen und einige Details für die Vernehmlassung zu Bahn 2030 («ZEB 2») festegelegt und darin zwei Ausbauvarianten in der Höhe von 12, beziehungsweise 21 Milliarden Franken präsentiert. Das sind angesichts der aktuellen Finanzierungsengpässe (ZEB 1, Agglomerationsteil des Infrastrukturfonds, Forderungen der SBB für den Unterhalt der Infrastruktur, usw.) enorme Beträge, über deren Finanzierung bisher nur sehr vage diskutiert worden ist.
Der Verband öffentlicher Verkehr VöV legt nun mit seiner neuen Schrift «Mobilitätsszenarien für die Schweiz 2030: Visionen – Chancen – Finanzierung» einen umfassenden Überblick zu diesem Projekt vor. Neun Verkehrsexperten zeichnen in ihren Visionen ihr Bild der Mobilität 2030, benennen grundlegende Probleme und schlagen Lösungen vor, die über die tagesaktuelle Diskussion hinausreichen.
Dazu hat der VöV 14 Finanzierungsmodelle quantifiziert, mit Vor- und Nachteilen dargestellt und nach politischer Machbarkeit bewertet. Ein Finanzfluss-Diagramm des öffentlichen Verkehrs, wie es in dieser Tiefe bisher nicht existiert hat, rundet die komplexe Materie der Finanzierung der Mobilität für die Schweiz 2030 ab.
Weitere Auskünfte: Peter Vollmer, Direktor VöV 031 359 23 35/079 318 02 35 Roger Baumann, Kommunikation VöV 031 359 23 15/079 270 10 00
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